Noch ’n Gedicht

10. Dezember 2006

Service für eilige Leser

Filed under: Kurzversion — Ralf @ 20:33

Phaeton (Kurzfassung)

Phaeton fährt mit Papas Schlitten
pfeilschnell übers Himmelszelt,
stürzt herab, hat viel gelitten
und verbrennt die halbe Welt.
Liegt jetzt tot in einem Flusse,
seine Schwestern weinen Harz 1)
und zu allseit’gem Verdrusse
sind auch noch die Neger schwarz.

(Hier gehts zur Langfassung)

1) Laut Sage verwandeln sich die Heliaden, die Schwestern von Phaeton, in Trauerpappeln und beweinen seinen Tod. Ihre Tränen fallen als Bernstein in den Fluss Eridanus und werden davon gespült. Nachzulesen z.B. bei Ovid.

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2 Kommentare »

  1. Der Neger, schwarz durch Sonnenbrand?
    Durch Phaetons dummen Unverstand?
    Das ist ein alter Aberglauben
    und gilt nur unter Vorbehalt.
    Denn will meiner Tochter glauben,
    dann hat er sich nur angemalt.

    🙂

    Kommentar von Roland — 13. Dezember 2006 @ 14:01 | Antwort

  2. es muß natürlich heisen:
    „Denn will man meiner Tochter glauben,“

    Kommentar von Roland — 13. Dezember 2006 @ 14:05 | Antwort


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