Noch ’n Gedicht

27. November 2006

Wir kennen das ja …

Filed under: noch eins — Ralf @ 22:39

… manche Begriffe im Alltag sind verwirrend. Kleiderständer zum Beispiel. Man fragt sich unmittelbar, was steht hier wo. Dazu vielleicht einmal in einem späteren Pöm (lies Poem) mehr. Was aber, wenn sich die Dinge, Tiere oder Personen selbst Gedanken um sich machen? Nun … ganz einfach:

Der Nachtfalter

In dunkler Nacht, wo sonst denn auch,
da sitzt er nachts im Brombeerstrauch.
Zur Not tut’s auch ein Fliederstrauch,
Hauptsacht ist, es reimt auf auch.
Und nächtens macht er sich Gedanken
und denkt so nach und kommt ins Wanken.
Warum nur heiss „Nachtfalter“ ich?
Zum Falten ist die Nacht zu schwer.
Und weil ihn das gar grämte sehr,
ward’s Nacht in ihm und er verblich.
So starb der Falter in der Nacht,
im Dunkel, dumm wie Stroh,
doch fragt seitdem kein Falter mehr:
„Warum nur heiss ich so?“

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2 Kommentare »

  1. sag mal, schreibst du die alle selbst? diese ’noch eins‘?
    *grins*

    Kommentar von das blaue mädchen — 28. November 2006 @ 01:16 | Antwort

  2. Ja – die sind alle von mir. Und ich dachte mir, um mich selbst ein wenig unter Produktionsstress zu setzen bau ich mir jetzt mein Weblog – dann gibts regelmässig „noch eins“ *ggg*

    Kommentar von Ralf — 28. November 2006 @ 12:15 | Antwort


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